Also mein Projekt: Am Dienstagmorgen bin ich das erste Mal zu meinem Projekt hier in Kpalimé gegangen. Im Prinzip mein erster offizieller Arbeitstag seit meinem Aufenthalt in Togo, der jetzt übrigens bereits 41 Tage beträgt.
Der Name des Projektes lautet „Envol“, was übersetzt so viel wie „Flügge werden, erwachsen werden, usw.“ heißt. In diesem Projekt sind im Moment ca. 20 Kinder mit weniger oder schwereren geistigen Behinderungen untergebracht, die dort zur Schule gehen und lernen sich möglichst eigenständig durch ihr Leben zu bewegen – daher der Name.
In Wirklichkeit sieht natürlich alles wieder ganz anders aus: Im Moment hat die Einrichtung massive finanzielle Probleme und dessen Zukunft ist mehr als ungewiss. Es geht bereits sogar so weit, dass wir diese Woche überhaupt kein Unterricht machen können, da der Chef der Einrichtung im Moment noch nicht weiß, wie er die Lehrer bezahlen soll und es zudem an Arbeitsmaterialien fehlt. Hier die Geschichte dazu:
Als das Projekt gegründet, gab es zwei große Träger: Zum einen die CARITAS und zum anderen den togoischen Staat.
Jedoch zahlt der togoische Staat schon seit etwas Längerem seine Beiträge mehr. Somit ist die CARITAS mit der Finanzierung allein gelassen. Da dass der CARITAS nicht sonderlich gefällt, kürzt man nun die finanzielle Unterstützung des Envol Projektes. Diese Kürzung kommt mal wieder bei den völlig Falschen an, da die Kinder im Projekt wirklich auf die dortige Unterstützung angewiesen sind. Ansonsten würden sie den ganzen Tag zu Hause bleiben und nicht gefördert/gefordert oder unterstützt werden.
klingt erstmal nach einem guten projekt, welches mir auch in so einer region als äußerts sinnvoll erscheint. was ja wohl allerdings gar nicht geht ist ein solches verhalten der caritas! das der togoische staat nicht mehr zahlt ist finde ich weniger erstaunlich, als eine solche dickköpfige aktion einer christlichen hilforganisation!
AntwortenLöschenviel erfolg!